Intuitiv essen: Darum sollten wir wieder auf unseren Körper hören

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Intervall, Atkins, Keto… Diäten gibt es mittlerweile unzählige; fast so viele wie Sand am Meer. Und jede einzelne von ihnen hat einen fancy Namen gepaart mit bestimmten Anforderungen. Ob Essen wie in der Steinzeit, Low Carb – High Fat, oder nur an acht Stunden am Tag, die Quintessenz ist immer die Gleiche: Essen wird mit Regeln verknüpft, an die wir uns für den maximalen Erfolg zu halten haben.






Das macht die tägliche Nahrungsaufnahme zu einer wahren Wissenschaft und zu einem Spießrutenlauf zwischen den Must-do’s der jeweiligen Diät und unserem tatsächlichen Verlangen.



Intuitiv essen: Wir sollten wieder mehr auf unseren Körper hören!

Eine Bewegung, die sich dem Ganzen entgegen stellt, ist die des intuitiven Essens. Dabei geht es vor allem um eines: Genuss. Der Kern dieser Ernährungsform, die eben genau das ist – ein Lifestyle und keine Diät – besagt, auf sein Gefühl und Intuition zu hören, wenn es darum geht, wann und was man essen soll.

Entstanden ist das Konzept vom intuitiven Essen bereits 1995, als die beiden US-Ernährungsberaterinnen Evelyn Tribole und Elyse Resch ihr erstes Buch zu dem Thema veröffentlichten. 25 Jahre später findet diese Ernährungsform entsprechend Gehör – womöglich ist es der Diät-Verdrossenheit geschuldet, dass Verbote und Einschränkungen langfristig eben doch nirgendwohin führen.




Was genau besagt intuitives Essen?

Intuitives Essen ist schnell erklärt: alles kann, nichts muss. Wir können essen, worauf wir Lust haben, ohne einem bestimmten Plan zu folgen. Es gibt keine Verbote, keine festen Zeitpläne – es zählt einzig und allein das Körpergefühl.

„Wenn wir in uns hineinhorchen und aufhören, mit Diäten zu bekämpfen, was unser Körper wirklich möchte, genau dann hört das Gewicht meist auf zu schwanken und wir landen bei einem Körpergewicht, das für uns persönlich am gesündesten ist“, erklärt Ernährungsberaterin Amy Giannotti der australischen Vogue. Und noch viel wichtiger: Intuitives Essen stoppt das ewige Labelling der Lebensmittel als „gut“ oder „schlecht“. Das befreit von Schuldgefühlen und hält das Gedankenkarussell an, das uns das Essen tagtäglich vermiesen kann.

„Unser Verhältnis zum Essen ist wesentlich wichtiger als jede Diät. Sobald wir und unser Körper als Team zusammenarbeiten, fällt jedes Schuldgefühl in Zusammenhang mit unseren Mahlzeiten weg, wir lernen unseren Körper zu akzeptieren und zu lieben und finden zu dem Gefühl der Zufriedenheit und Befriedigung nach einem guten Essen zurück“, erklärt Gionnotti. Zwar braucht es Zeit und Geduld, bis wir uns von den Vorurteilen gegenüber bestimmter Lebensmittel und den gewohnten Einschränkungen lösen können – es zahlt sich aber aus.



Intuitiv essen: Darum sollten wir wieder auf unseren Körper hören




Intuitives Essen als Lifestyle

Was genau macht intuitives Essen so erfolgreich? Das Konzept hat Hand und Fuß: Es beruft sich auf entsprechende Recherchen und wissenschaftliche Ergebnisse. Statt einer kurzfristigen Diät, die meist an den Verboten und Einschränkungen und dem damit einhergehenden „Überdenken“ jeder Speise scheitert, ist intuitives Essen auf Langfristigkeit ausgelegt – weil man eben nicht nachdenken muss, sondern einfach genießen kann.





Zugegebermaßen muss ein Großteil von uns erst einmal wieder lernen, die Signale des eigenen Körpers richtig zu deuten. Alles kann, nichts muss – das mag vorerst zu übermäßigem Konsum von den Dingen führen, die wir gelernt haben, zu verneinen. Mit der Zeit sollte sich die Naschlust aber einpendeln. Und dann hat intuitives Essen sogar gesundheitliche Vorteile.


Eine Review des Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics hat alle zu dem Thema veröffentlichten Studien analysiert und herausgefunden: Teilnehmer der Studien, die sich intuitiv ernährten, hatten einen niedrigeren Cholesterinspiegel und Blutdruck sowie einen größeren Gewichtsverlust nach einem Jahr als solche, die einer strengen Diät folgten. Zudem eigneten sich die intuitiven Esser gesünderes, positives Essverhalten an – intuitives Essen ist also eine gesunde, achtsame Langzeitlösung, im Gegensatz zu kurzen Crash-Diäten mit Jojo-Effekt-Risiko.



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