Muskeln aufbauen ohne Mühe - Wie effektiv ist das Training mit der Vibrationsplatte wirklich?!



Vibrationstraining soll schnell und ohne Mühe Muskeln aufbauen und Cellulite verschwinden lassen. Vibrationsplatten scheinen dazu das perfekte Fitnessgerät für Faulpelze zu sein. Wie effektiv und gut ist Power Plate wirklich?




Regelmäßig statt Stundenlang

In die Knie, Po raus, Bauch rein, Schultern nach hinten. Dies hier ist kein normales Bauch-Beine-Po-Programm. Der Untergrund zittert: Training auf der die Vibrationsplatte  überzeugt immer mehr Menschen. 10 Minuten täglich genügen, um die Ausdauer zu steigern, Gewicht zu reduzieren und Muskeln zu kräftigen. Dabei liegt die Betonung auf „und“, denn während man hier nur ein Gerät nutzt, muss man im Studio für die einzelnen Partien und einen vergleichbaren Trainingseffekt auf verschiedenen Geräten trainieren. Schon nach wenigen Sekunden auf der sogenannten Vibration Platte spürt man ein ordentliches Ziehen in den Oberschenkeln. 

Die Hersteller der vibrierenden Platten versprechen Großes: Das Training auf dem Gerät helfe etwa bei der Gewichtsreduktion, stärke den Rücken und unterstütze das "Bodyforming". Auch gegen Cellulite soll die Platte vorgehen, und das alles durch nur zehn Minuten Training am Stück. Stimmt das? Kann man mit diesen Platten wirklich so viel erreichen? Hier lautet der Schlüssel zum Erfolg: regelmäßig trainieren.

Das Prinzip des Vibrationstrainings ist simpel: "Gegen das Rütteln wehrt sich der Körper mit den Muskeln", erkläre Sportwissenschaftler. Doch schnell steht fest: die Vibrationsplatte oder andere Vibrationstrainer zaubern die gute Figur nicht herbei. Sich einfach kräftig durchrütteln lassen und nach zehn Minuten schlank und durchtrainiert wieder absteigen, klappt leider nicht ohne weiteres. 





Stabile Muskeln für einen gesunden Körper

Stattdessen gilt es, den Körper auf dem Gerät kontrolliert zu bewegen. Dreißig Sekunden lang, dann eine halbe Minute Pause und nochmal von vorn, anschließend die nächste Übung.  Inzwischen gibt es diverse Übungen mit unterschiedlichsten Effekten und Wirkungen, die man auch leicht im Internet findet. Einige Übungen werden auf den Herstellerseiten der verschiedenen Vibrationsplatten zur Verfügung gestellt. 

Sportwissenschaftler erklären, warum: "Vibrationstraining hat den Vorteil, dass es auch die unwillkürliche Muskulatur in der Körpertiefe anspricht." Der Durchschnittsmensch könne nur etwa 60 Prozent seiner Muskeln bewusst steuern, die anderen würden durch die Vibration in das Training einbezogen. Das gibt Muskelkater an Stellen, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass sich dort Muskeln befinden. Einer Studie zufolge kann das Gerüttel tatsächlich langfristig beim Abnehmen helfen. "Der Grund dafür ist klar", sagen sie. "Viele Muskeln verbrauchen auch viel Energie, nicht nur während des Trainings."





Für entscheidend halten Sportwissenschaftler aber etwas anderes: Das Training stabilisiert das Skelett. "Wir alle, auch die Wissenschaft, haben Muskeln lange unterschätzt." 640 von ihnen ziehen sich durch den ganzen Körper. Allein 140 stabilisieren den Rücken. "Die Muskeln innen an der Wirbelsäule etwa halten Wirbel in der richtigen Position" erklären die Sportexperten. Sie zu trainieren, schütze vor Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen.

Nicht geeignet ist das Vibrationstraining, um die Ausdauer zu verbessern. Man sollte die Methode lediglich als Ergänzung zum normalen Sportprogramm betrachten.  Wer sowieso wenig Sport macht, kann seinem Körper aber auch schon mit kräftigenden Übungen im Sportverein etwas Gutes tun.





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ANNIE

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